Bitpanda vs. Coinbase 2026: Preisliste gegen Kaufvorschau – Gebühren, Coins, Staking, Karte
Krypto-Investor seit 05. April 2017
Zuletzt aktualisiert: 22. September 2026
Werbehinweis: Links zu Börsen, Brokern und Wallet-Anbietern sind Affiliate-Links. Eröffnen Sie über einen solchen Link ein Konto oder kaufen ein Produkt, erhalten wir eine Provision. Für Sie entstehen keine Mehrkosten; auf unsere Bewertung hat das keinen Einfluss.
- Sparpläne und Krypto-Indizes
- Aktien, ETFs und Edelmetalle auf derselben Plattform
- Deutschsprachiger Support
- Sehr einsteigerfreundliche App
- Coinbase Advanced für Orderbuch-Handel
- Coinbase One: Abo ohne Trading-Gebühren (mit Einschränkungen)
- 1,49 % für Altcoins im Standard-Broker
- FMA-Bußgeld (70.000 €) im August 2026 wegen Formverstößen bei Whitepaper-Fristen – ohne Auswirkung auf Zulassung oder Kundengelder
- Gebührenstaffel nicht öffentlich einsehbar
- Einfacher Kauf vergleichsweise teuer
Angaben laut Anbieter zum jeweiligen Prüfdatum, Beispielkosten ohne Ein- und Auszahlungsgebühren; „+ Spread“ = Kursaufschlag, den der Anbieter nicht beziffert. Alle 16 Anbieter mit Rechner im Krypto-Börsen-Vergleich.
Das Wichtigste in Kürze · Konditionen geprüft 15.09.2026
- Kosten: Bitpanda nennt seine Gebühr vorab – 0,99 % auf Bitcoin, 1,49 % auf andere Coins, plus Spread. Coinbase zeigt Gebühr und Spread erst in der Kaufvorschau; die Staffel ist nicht öffentlich. Günstiger wird Coinbase nur über Coinbase Advanced (Orderbuch) oder das Abo Coinbase One.
- Auswahl: Bitpanda über 650 Coins plus Aktien, ETFs, Edelmetalle und Krypto-Indizes; Coinbase Krypto pur mit Staking, Advanced-Handel und Abo.
- Zulassung: beide MiCA-Verwahrer – Bitpanda mit BaFin (01/2025) und FMA (04/2025), Coinbase Luxembourg S.A. mit der CSSF (06/2025). Bitpanda hat eine Visa-Debitkarte, Coinbase in Deutschland keine Karte.
- Kurz: Alles in einer App inklusive Karte, Sachwerten und deutschsprachigem Support → Bitpanda; Orderbuch-Handel mit Volumenstaffel oder Abo ohne Trading-Gebühr → Coinbase.
Gebühren: Preisliste gegen Kaufvorschau
Der grundlegende Unterschied liegt nicht in der Höhe, sondern in der Nachvollziehbarkeit. Bitpanda veröffentlicht ein Kosteninformationsdokument: 0,99 % auf Bitcoin und Stablecoins, 1,49 % auf andere Coins, 2,49 % auf Small Caps – plus einen Spread, der im Kurs steckt. Für 1.000 € Bitcoin sind das 9,90 € Gebühr plus Spread. Coinbase dagegen nennt für den einfachen Kauf keine Tabelle: Die Gebühr hängt von Zahlungsart, Betrag und Markt ab und erscheint zusammen mit dem Spread erst in der Ordervorschau; Limit-Orders kosten 1 % plus bis zu 1,875 %. Wer bei Coinbase günstig handeln will, wechselt in Coinbase Advanced (Orderbuch, Maker/Taker-Gebühren nach 30-Tage-Volumen, ohne Spread – die Staffel ist nur nach Login einsehbar) oder bucht Coinbase One: ab 4,99 € im Monat ohne Trading-Gebühr bis 500 € Kaufvolumen, der Spread bleibt. Bitpandas Gegenstück für Vieltrader ist Bitpanda Fusion ab 0,25 %. Details: Bitpanda-Gebühren, Coinbase-Gebühren.
Auswahl und Bedienung
Bitpanda ist die breitere Plattform: über 650 Kryptowährungen, dazu Aktien, ETFs, Edelmetalle, Krypto-Indizes und Sparpläne in einer App aus Wien mit deutschsprachigem Support. Coinbase konzentriert sich auf Krypto und ist mit seiner App seit Jahren die einfachste Einstiegsadresse – Kauf, Verkauf, Tausch zum angezeigten Preis, dazu Staking direkt aus dem Konto. Sparpläne gibt es bei beiden, Aktien und Edelmetalle nur bei Bitpanda.
Staking und Verwahrung
Beide staken für Kunden und behalten einen Teil der Rewards: Bitpanda laut Kosteninformationsdokument 20 %, Coinbase eine Provision, deren Höhe je Netzwerk in der App ausgewiesen wird; die beworbene Rate versteht sich nach Abzug. Verwahrt wird bei beiden unter MiCA mit getrennten Kundenbeständen – Bitpanda mit Zulassungen von BaFin und FMA, Coinbase über die Coinbase Luxembourg S.A. mit Zulassung der luxemburgischen CSSF seit dem 20.06.2025. Coins auf die eigene Wallet übertragen geht bei beiden gegen die Netzwerkgebühr.
Karte, Support, Sitz
Die kostenlose Bitpanda Card (Visa-Debit, Zahlung aus dem Portfolio) hat Coinbase in Deutschland nicht im Angebot – die Coinbase Card gibt es laut coinbase.com/de/card nur für Nutzer in den USA. Support: Bitpanda deutschsprachig aus Wien, Coinbase überwiegend per Chat mit Vertragspartner in Luxemburg. Wer die Karte will, hat hier die Entscheidung schon getroffen; wer ohne Karte auskommt, vergleicht Gebühren und Bedienung.
Für wen Bitpanda, für wen Coinbase?
- Bitpanda: passt, wenn Sie Krypto, Aktien, Gold und Karte in einer App wollen, den Preis vor dem Kauf aus einer Tabelle kennen möchten und Wert auf deutschsprachigen Support und einen Anbieter aus Österreich legen.
- Coinbase: passt, wenn Sie im Orderbuch mit Volumenstaffel handeln (Advanced), regelmäßig kleine Beträge über das Abo ohne Trading-Gebühr kaufen oder die bekannteste Krypto-App der Welt mit Staking aus einer Hand suchen – und den Blick in die Kaufvorschau nicht scheuen.
Einen Testsieger vergeben wir nicht – die Tabelle oben zeigt beide mit denselben geprüften Daten. Beide gegen die übrigen zugelassenen Anbieter: Krypto-Börsen-Vergleich mit Rechner. Weitere Duelle: Bitpanda oder Trade Republic, Bitvavo vs. Bitpanda, Bitpanda vs. BISON, eToro vs. Trade Republic.
Meine Erfahrung mit beiden
Bitpanda nutze ich seit mehreren Jahren mit eigenem Konto, mein Staking dort läuft seit langem ohne Zwischenfall. Coinbase war 2017 eine meiner ersten Adressen für den Bitcoin-Kauf – einfach, aber nicht billig; heute nutze ich Coinbase nicht mehr. Die Coinbase-Angaben in diesem Duell stammen deshalb aus den offiziellen Gebühren- und Hilfeseiten, geprüft am 15.09.2026, nicht aus aktueller Nutzung. Genau deshalb steht hier keine Empfehlung „aus Erfahrung“, sondern eine nach Zahlen und Ausstattung.
Häufige Fragen
Ist Coinbase günstiger als Bitpanda?
Im einfachen Kauf lässt sich das nicht vorab sagen, weil Coinbase Gebühr und Spread erst in der Kaufvorschau zeigt; Bitpanda nennt 0,99 % (Bitcoin) bzw. 1,49 % plus Spread. Deutlich günstiger als beide Standard-Apps ist der Orderbuch-Handel – bei Coinbase über Advanced, bei Bitpanda über Fusion ab 0,25 %.
Sind Bitpanda und Coinbase in Deutschland zugelassen?
Ja, beide als MiCA-Verwahrer: Bitpanda mit Zulassungen der BaFin (Januar 2025) und der österreichischen FMA (April 2025), Coinbase über die Coinbase Luxembourg S.A. mit Zulassung der CSSF vom 20.06.2025 und EU-Pass.
Welcher Anbieter hat die Karte?
Bitpanda – die Bitpanda Card ist eine kostenlose Visa-Debitkarte mit Zahlung direkt aus dem Portfolio. Die Coinbase Card gibt es nur in den USA.
Wo ist Staking besser?
Beide behalten einen Teil der Rewards (Bitpanda 20 %, Coinbase eine je Netzwerk ausgewiesene Provision). Vergleichen Sie die angezeigte Netto-Rate für Ihren Coin in beiden Apps – sie ändert sich laufend.
Quellen und Prüfdatum
- Bitpanda: Kosteninformationsdokument v3.0.0, Helpdesk, Staking- und Card-Seite – geprüft 15.09.2026 (Erfahrungsbericht Bitpanda)
- Coinbase: Gebühren-Hilfeseite, Coinbase-One-Seite, coinbase.com/de/card (nur USA), ESMA-Register (Coinbase Luxembourg S.A., CSSF, 20.06.2025) – geprüft 15.09.2026 (Erfahrungsbericht Coinbase)
- Eigene Nutzung: Bitpanda-Kunde seit mehreren Jahren; Coinbase 2017 genutzt, heute nicht mehr


